TV Hören und Sehen: Schützt Aspirin sogar vor Krebs?

In der Ausgabe Nr. 30 (August 02) berichtet Jutta Junge über DAS Wundermedikament des Jahrhunderts: Acetylsalicylsäure das bekannte Kopfschmerzmittel der Aspirin-Tablette. Acetylsalicylsäure (ASS) wurde schon in der Antike medizinisch verwendet. Der Extrakt kann aus Weidenrinde gewonnen werden und steckt z. B. auch in Kirschen. ASS beeinflusst die Homongruppe der Prostaglandine, die folgende wesentliche Funktionen haben:

Für Dr. Charles Hennekens, eine Kapazität auf der vorbeugenden Medizin, ist "Aspirin das Wundermedikament des 20. und auch des 21. Jahrhunderts". Aber ist eine Kopfschmerztablette nun wirklich ein Wundermittel? Zahlreiche Studien sollen auf diese Frage eine präzise Antwort geben:

  1. New Yorker Medizin befragten 14.000 Frauen, die an Lungenkrebs erkrankt waren, ob sie über einen längeren Zeitraum Aspirin genommen hätten. Das Ergebnis wurde mit einer Kontrollgruppe nicht erkrankter Raucherinnen abgeglichen. Ergebnis. Bei der "Aspirin-Kontrollgruppe" (Einnahme über sechs Monate, zwei- bis dreimal pro Woche) reduzierte sich das Lungenkrebsrisiko um 50 Prozent.
  2. Dr. John Baron von der Dartmouth Medical School überprüfte mit 1121 Männern und Frauen, wie sich durch ASS-Gaben auf das Darmkrebs-Risiko auswirkte. Ergebnis: Durch ASS sank das Darmkrebsrisiko um bis zu 40 Prozent.
  3. Charles Henneken (USA) überzeugte 22.000 Ärzte jeden Tag eine Tablette zu schlucken. Die eine Hälfe schluckte ein Placebo, die andere ASS. Das Experiment soll 10 Jahre dauern. Aber schon nach fünf Jahren liegt folgendes Ergebnis vor: Die Anzahl der Herzinfarkte lag bei der ASS-Gruppe um 44 Prozent niedriger.

TV Hören und Sehen fragt: "Täglich eine Aspirin - wird das in Zukunft die ärztliche Empfehlung sein, um Krebs vorzubeugen?" Nein, so weit ist die Forschung noch nicht. Es fehlten hundertprozentige Belege und klinische Langzeitstudien. Außerdem sei das Risiko von Nebenwirkungen bei Langzeiteinnahme und die richtige Dosierung zu prüfen. Fest stehe jedoch, ASS wirke bei einer Vielzahl von Erkrankungen:

Schon bald könne ASS auch bei Krebs vorbeugen und heilen.

 

Kommentar:

Die Ergebnisse, der von TV Hören und Sehen geschilderten Studien, sind wirklich überraschend. Zu überprüfen wäre jedoch, ob der Zusammenhang zwischen Krebs/Herzinfarkt etc. nicht nur ein scheinbar kausaler Zusammenhang ist. Zu recht räumt die Forschung ein, daß hier noch die Ergebnisse zahlreicher Langzeitstudien fehlen. Das Synergetik Therapie Institut sieht die Ursache des Krebs in einem ungelösten Konflikten, nicht in fehlenden ASS-Gaben. Die Errungenschaften der Pharmaindustrie sind immer nur symptombekämpfende Maßnahmen, die nie den wahren Konflikhintergrund lösen. Auch Dr. Hamer unterstützt die Heilungsphase, mit Cortison-Gaben. Vor diese Hintergrund könnte ASS einmal eine wirksame Alternative darstellen. Der Einsatz von symptombekämpfen Medikamenten ist hingegen indivividuell und mit Einverständnis des Patienten zu klären.