Funkuhr: Die neue Krebs-Wahrheit - Gesundheitsreport vom 4. Oktober 1990

Informationszentrum für natürliches und gesundes Leben, Salzburg, bringt in der Informationsschrift "Gesundheits- + Umweltnachrichten" Auszüge aus dem Gesundheitsreport des Fernsehmagzins Funkuhr. Essenz des medizinischen Berichts: "Der einzelnde Mensch kann mehr für sich tun ..." Die Errungenschaften der modernen High-Tech-Forschung seinen eher düftig. Bevor man wirkliche Erfolge verzeichnen könne, werde man noch Jahrzehnte weiter forschen müssen. Aber nicht allein die Forschung könne den Krebs bekämpfen: "Die meisten sind an ihrem Krebs selbst schuld. Sie sollen vor allem nicht rauchen, sich vernünftig ernähren und wenig Alkohl trinken! ..." - kommentiert Funkuhr ihre Recherchen.

Studien der WHO belegten, daß Millionen Europäer krebsfördernden Schadstoffen über die Nahrung und aus der Luft ausgesetzt seien. Die Wahrscheinlichkeit von Krebserkrankungen nehme stetig zu. Wenigstens die biologische Krebsmedizin habe bei der Krebsverhütung, Behandlung und Nachbehandlung neue Wege eingeleitet. Vor allem die Betroffenen selbst forderten biologische Zusatztherapien. Ein international anerkannter Krebsforscher, der auch biologische Methoden in seine Behandlungskonzepte integriert, ist Professor Dr. Dr. Heinrich Wrba von der Universität Wien.Er zählt auf Vorbeugung und Vorsorge. Zunächst müßten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um trotz aller Gefährdungen erst gar keinen Krebs zu bekommen. Und: einen überstandenen Krebs nicht wiederzubekommen.

Schlüsselwort sei eine ganzheitsmedizinische Krebsvorsorge, die die das Immunsystem in Bestform bringe. Denn: "Radikale Eingriffe wie Operationen, Bestrahlung oder Chemotherapie zerschlagen die Abwehrsysteme und stören erheblich das sinnvolle Zusammenwirken von Hormonen, Stoffwechsel, Nerven und Kreislauf. Biologische Maßnahmen jedoch fördern die körpereigenen Kräfte" - so Funkuhr.

Eine Untersuchung der WHO weise nach, daß richtige Ernährung 70 Prozent der Krebstodesfälle verhindern könne. Seit langem predigten die Ernährungswissenschaftler, daß unsere Nahrung arm an Vitalstoffen sei und dadurch chronische Leiden, Abwehrschwäche und nicht zuletzt Krebs verusacht würde. Der bekannte deutsche Mediziner Dr. M. O. Bruker warnt vor allem vor abwehrschwächenden Auszugsmehlen und Zucker. Der Pharmakologe Professor Dr. K. Gauri von der Universität Hamburg zählt auf peptide-haltige Nahrungsergänzungsmittel. Peptide seien hochwichtige Abwehrstoffe, die durch industrielle Konservierungsverfahren zunehmend zerstört würden. Krebsforscher Professor Richard Doll (Oxford) ist überzeugt, daß wir allein mit gesünderer Ernährung die Häufigkeit der bösartigen Tumoren um über ein Drittel senken könnten.

Der österreichische Naturheiler Dr. phil. Hans A. K. Malzl konnte seinen fortgeschrittenen Magen- und Dickdarmkrebs durch radikale Ernährungsumstellung sowie mit homöopatischen und anderen Naturheilverfahren ohne Operation heilen.

Hier Malzls Ernährungskonzept:

Die Ernährungsumstellung benötige relativ viel Zeit, bis sie wirke. Deshalb rät Malzl zu einer Tumoroperation, wenn es noch möglich sei: "Solange ein Krebs noch operabel ist, soll man sich unbedingt operieren lassen. Wenn nämlich der Tumor operativ entfernt ist, ist damit das größte Übel beseitigt und dem Krebspatienten läuft die Zeit für die Ernährungsumstellung nicht mehr so rasch davon.Es dauert nämlich sechs bis neun Monate, bis die richtige Ernährung greift und ihre wichtigste Funktion ausübt: mitzuhelfen, daß sich die Darmflora regeneriert und damit die Selbstheilkräfte des Körpers mobilisiert werden. Dadurch sind die Abwehrkräfte des Körpers in der Lage, mit Krebszellen, die sich noch im Körper befinden könnten, fertig zu werden und eine Wiederkehr des Krebses oder eine spätere Metastasierung weitestgehend zu verhindern."

Ernährungsexperten geben in Funkuhr folgende Ernährungstipps:

Die besten Krebswaffen liefere die Natur ganz ohne Nebenwirkung.

Vitamin A:

Vitamin C:

Vitamin E:

Wirkt als Anreger des Abwehrsystems (Immunstimulator) und hemmt ungeregeltes Zellwachstum. Krebsvorstufen (z. B. Leukoplakien) können mit Dosis von 30.000 Einheiten gezielt zurückgebildet werden. Wichtigstes Vitamin zur Abwehr von Infektionen und Krebs. Erhöht die körpereigene Bildung des Schutzstoffes Interferon. Kann Entstehung krebserzeugender Substanzen wie z. B. Nitrosamine verhindern. Für Krebstherapie 10 Gramm pro Tag (Empfehlung Prof. Pauling) Bester Schutzstoff gegen "freie Radikale". Stabilisiert die Zellwände und schützt vor giftigen Stoffen aus der Umwelt. Steigert die Abwehrkraft und weckt im Organismus Krebswachstumshemmer ("Zytokine")

Nach M. O. Bruker unterscheide man drei Krankheitsursachen:

  1. Ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten
  2. Lebensbedingte Krankheiten (fälschlich "psychsich" oder "seelisch" bedingt genannt)
  3. Umweltgifte (die toxische Gesamtsituation)

Abschließend stellt Malzl seine "Drei-Säulen-Therapie-der-Gesundheit" vor:

1. Säule

"Entblockung der Beckenblockade"

Bei fast 90 Prozent der Bevölkerung liege eine Beckenblockade vor, die ohne "Entblockung" zu Fehlinformationen an inneren Organen führe.

2. Säule

"Vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. Brucker"

Bei Krebs zusätzlich "rechtsdrehende Milchsäure (s. Buch Prof. Dr. Zabel)

 

 

3. Saule

"Positives Denken, Sprechen und Handeln"

Angst, Kummer, Sorgen sind Negativ-Muliplikatoren und Verstärkungsfaktoren. Das Unterbewußtsein sorgt für einen Circulus Vitiosus.

 

Fazit: "Gesundheit ist möglich!"

 

Kommentar:

Das Informationszentrum für natürliches und gesundes Leben beurteilt Funkuhrs Gesundheitsreport überaus positiv. Er sei hervorragend recherchiert, hochinteressant: "Ein besonderer, ein historischer Bericht". Das Forschungsteam des Synergetik Institut hat den Report unter die Lupe genommen und ist zu folgendender Einschätzung gekommen:

Wir teilen die Essenz des Berichts, daß der einzelnde Mensch mehr für sich selbst tun kann als Ärzte und Therapeuten. Es hängt vom persönlichen Engagement des Einzelnen ab, wie die Heilungschancen und wie hoch das Krebsrisiko liegen. Auch im Synergetischen Therapiezentrum Kamala kombinieren wir die Synergetik Therapie - Innenweltreisen in Tiefenentspannung zur Hintergrundbearbeitung von Krankheiten - mit gesunder vegarischer Vollwertkost. Jedoch haben die Erfahrungen des Synergetik Institut gezeigt, daß der Stellenwert der lebensbedingten Krankheitsursachen (nach Bruker) wesentlich höher liegt.

Wir beschäftigen uns überwiegend mit der Psyche und den Seelenlandschaften des Klienten. Ernährung und Optimierung der toxischen Gesamtsituation sind für uns ebenfalls wichtig, haben aber für die gezielten Impuls der Selbstheilungskräfte weniger Bedeutung. Mit der Synergetik Therapie wird der Klient angeleitet, belastende Konflikte zu lösen, vergangene Schicksalschläge besser zu verarbeiten und in der Innenwelt positiv zu verändern. Nur in diesem "konfliktgelösten" Klima, können sich Tumore zurückbilden. Brukers Auffassung von der unbewußten Blockade im Beckenbereich fehlt - unserer Meinung nach - der wissenschafliche Hintergrund. Dedoch im Zusammenhang mit den Erkenntnissen der Osteopathie könnte ein negativer Einfluß auf andere Organe durch eine Beckenblockierung durchaus möglich sein. Der Hintergrund der Blockade wird nicht hinterfragt.

Nach unserer Auffassung spiegelt er sich in inneren Bildern, die durch das Leben mitgestaltet wurden. Das "Warum" muß immer hinterfragt werden, sonst ist die Deblockierung des Beckens nur Symptombekämpfung, die nicht von Dauer ist.

Mit Sicherheit ist Funkuhrs Gesundheitsreport für ein Fernsehmagzin eine hervorragende Leistung. Die Zielgruppe des Magzins - die Unter- und Mittelschicht - erhält zum ersten Mal Krebsinformationen aus einem ganzheitlichen Blickwinkel. Doch auch für die Idee der Selbstheilung ist die Zeit reif - meinen wir.