Esotera (6/94): "Er heilte und hatte recht" -

 

Bericht über den amerikanischen Arzt Dr. Carl Simonton von Irene Dalichow

Die Simonton-Methode setzt die uralte Technik des Visualisierens bei der Behandlung Krebskranker ein. Neueste Forschungsergebnisse der Psychoneuroimmunologie bestätigen, daß tatsächlich die innere Grundstimmung des Menschen seine Widerstandskraft bestimmt. Durch Imagination und Visualisation hat der Patient das Heilungsergebnis immer vor Augen und kann Selbstheilungskräfte aktivieren.

Eine von 1974 bis 1981 durchgeführte Studie zeigt: Simontons Krebstherapie ist hocherfolgreich: Patienten, die sich seiner Therapie unterziehen, lebten doppelt so lange wie schulmedizinisch behandelte Patienten.

Das therapeutische Vorgehen ist so aufgebaut, daß Krebspatienten über alles selbst entscheiden, auch ob sie weiterleben oder sterben möchten. Je nachdem macht der Therapeut andere Vorschläge, um den Patienten auf den gewünschten Weg zu bringen. In die Methode integriert sind Hypnotherapie und Neurolinguistisches Programmieren (NLP).

In einem Interview mit Esotera interpretiert Simonton den Hintergrund von Krankheiten folgendermaßen: "Ich sehe Krankheit als ein Feedbach-System, das in unsere menschliche Existenz eingebaut ist. Es soll uns helfen, uns zu verändern und mit den Dingen aufzuhören, die nicht gut für uns sind." Wichtigstes Element des Lebens und des Heilens sei Vertrauen in das Nicht-Verstehbare zu entwickeln. Heilung ginge immer einher mit einer spirituellen Veränderung in Richtung Harmonie und Verbundenheit.